Bezirksorganisation Wiener Neustadt

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Fackelzug in Wiener Neustadt

„Wiener Neustadt ist heute der Mittelpunkt der Sozialdemokratie“, so begrüßte Bezirksvorsitzender Abgeordneter zum NÖ Landtag Reinhard Hundsmüller die TeilnehmerInnen am Fackelzug. Das erste Mal war Bundesparteivorsitzende Dr. Pamela Rendi-Wagner zu Gast in Wiener Neustadt. Mit ihr gekommen sind der niederösterreichische Landesparteivorsitzende Franz Schnabl und Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda.

Klar in ihren Ausführungen war Stadtparteivorsitzende Vizebürgermeisterin Margarete Sitz, die forderte: „Weg mit dem Marienmarkt, her mit dem Wochenmarkt, weg mit der Kälte, her mit der sozialen Wärme“. Damit wies sie darauf hin, dass die derzeitige bunte Stadtregierung den Hauptplatz, das „Wohnzimmer“ des Bürgermeisters, wie er es selbst titulierte, verbaut und beinahe das gesamte Grün aus der Stadt verbannt hat.

Seit vielen Wochen ist der EU-Spitzenkandidat der SPÖ NÖ Landtagsabgeordneter Dr. Günther Sidl unterwegs, um über Europa zu diskutieren, um Europa zu erklären, aber auch darüber zu streiten. Er ist angetreten, damit dieses Europa „nicht den Dämagogen, den zerstörerischen Kräften und den Rechtspopulisten überlassen wird“. Vor allem tritt er für ein Europa der Menschen und nicht der Konzerne ein. Es kann nicht sein, dass „eine weltweite Kaffeehauskette in Österreich 18 Millionen Euro Umsatz macht und nur 800 Euro im Jahr Steuer zahlen“.

Landesparteivorsitzender LH-Stv. Franz Schnabl betonte die Wichtigkeit des 1. Mai als Feiertag, aber auch als Kampftag für die SPÖ. Gerade in Zeiten der türkis-blauen Regierung müsse man wissen, „dass nichts, was durch die Sozialdemokratie erreicht wurde, gewiss bleibt“, die Errungenschaften werden jeden Tag in Frage gestellt. Außerdem versprach Franz Schnabl den Wiener Neustädter SozialdemokratInnen, dass die SPÖ Niederösterreich ab dem 27. Mai „alle Kraft für ein rotes Wiener Neustadt“ einsetzt.

„Die SPÖ war und ist das Rückgrat des sozialen Friedens“, so Dr. Pamela Rendi-Wagner in Wiener Neustadt. Die türkis-blaue Regierung verlässt den Weg des sozialen Ausgleichs und kürzt nun bei den sozial Schwächeren sowie bei Kindern, Frauen und Behinderten und lässt diese Menschen zurück. Diese Schwächung bedeutet aber eine Schwächung der Gesellschaft und damit des ganzen Landes.

„In den kommenden Wochen geht es um viel, es geht um die Zukunft Europas“, so Rendi-Wagner weiter. „Daher gehen wir zu den Menschen und zeigen am 1. Mai unsere ganze Kraft“.